„ndc angerichtet“ bringt einen zeitgenössischen theatertext nach rodrigo garcía in einen privaten raum. hier, zwischen kühlschrank und wohnzimmergarnitur, berichten drei schauspielerInnen von ihrer kindheit, zeigen fotos aus dem familienalbum, diskutieren über oper und malerei, erzählen anekdoten. das publikum sitzt dazwischen, kann sich frei in der wohnung der gastgeberInnen bewegen und wird mehr und mehr teil eines abends unter freunden. es wird gegessen und getrunken, das publikum beginnt ebenfalls anekdoten zu erzählen, die stimmung ist gelöst und heimelig. vieles scheint im moment zu entstehen. alle können und sollen mitreden – einzig die drei spielerInnen wissen schon vorher ganz genau, was sie sagen werden.

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„ndc angerichtet“ experimentiert mit der grenze zwischen spiel und wirklichkeit, löst theaterverabredungen auf und nimmt die zuschauerInnen in die pflicht, sich aus den gemütichen fängen der konsumhaltung zu lösen.

der theaterabend findet jedes mal an einem neuen ort statt: wir wurden in küchen, wohnzimmer, einfamilienhäuser, gärten und WGs eingeladen und haben vor beziehungsweise mit 10 bis 40 gästen gespielt. einzig der text der spielerInnen blieb immer der selbe.

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nach „notas de cocina“ von rodrigo garcía

regie und bearbeitung: magz barrawasser

mit: nina heithausen, thomas huth, max philipp schröder