die coming-of-age-komödie des kanadischen autors oliver sylvestre nimmt uns mit in den gefühlsstrudel dreier jugendlicher und führt uns hautnah an ihr begehren, ihr lieben und ihre unsicherheiten heran. im mittelpunkt der geschichte stehen die drei jugendlichen oli, ben und so. die drei siebzehnjährigen leben im jahr 1999 und stehen vor dem millennium und ihrem ersten mal.

oli, ben und so erzählen vom verliebtsein, von beziehungen, freundschaften, trennungen, einem drohenden weltuntergang und dem ersten mal. ihre erforschung der homo- und heterosexuellen liebe wird untermalt mit soundtrack von den musikern patrick reerink und jean jacobi der band guts pie earshot.

mit viel humor entwirft die deutschsprachige erstaufführung ein einfühlsames bild einer sexualität, die sich zwischen abenteuerlust und leichter panik bewegt. ein mutiges stück, das eine sprache dafür findet, wie wir sex haben, was wir uns wünschen und was nicht, und wie wir genau das kommunizieren.

»ein gelungener, ein sensibel, witzig und glaubwürdig umgesetzter abend über teenagerliebe.« dimo rieß | leipziger volkszeitung (18.09.2023)

»ein witziger, spannender abend über das jahr 1999 und die irrungen und wirrungen rund um das erste mal.« lena kupke | deutschlandfunk kultur (21.09.2023)

mit josephine schumann, philipp zemmrich, moritz winklmayr

regie: magz barrawasser

ausstattung: rabea stadthaus

dramaturgie: justus rothlaender

musik: patrick reerink und jean jacobi

regieassistenz und statisterie: stephanie sonntag

premiere war am 16. september 2023 am TDJW leipzig

bildnachweis für alle fotos: tom schulze