eine geschichte vom gehen und ankommen. zeitgleich erlebt, geschrieben, entwickelt und inszeniert während eines studienaustausches mit der „escuela del actor“ in valencia, spanien, im dritten jahr meines regiestudiums.

als semesteraufgabe für mein studium hatte ich den auftrag während meiner zeit in valencia ein stück über meine zeit in valencia zu entwickeln. mit der dortigen schauspielabschlussklasse arbeitete ich im rahmen des szenenstudiums an „el perro del hortelano“ (lope de vega) und stellte mich zeitgleich dem persönlichen experiment, über einen längeren zeitraum hinweg alles, was ich erlebte nahezu gleichzeitig in theaterdimensionen umzudenken: aus alltäglichen situationen formulierte ich szenen, den inhalt meiner postkarten prüfte ich unterbewusst schon beim schreiben auf bühnentauglichkeit. das bühnenbild wuchs aus gebrauchsgegenständen, ich sammelte permanent erlebnisse, erfahrungen, musik und tonaufnahmen.

(tonaufnahme für „ixca com ixca“ mit studierenden der escuela del actor)

die inszenierung „ixca com ixca“ (im regionalen dialekt valenciano zu übersetzen mit „es kommt wie es kommt“) wurde eine sehr persönliche arbeit über das einlassen, verlieren und sich nach und nach neu erfinden. das stück wurde drei tage nach wiederankunft in berlin in der studiobühne der theakademie in berlin gezeigt.

text, inszenierung, sound, ausstattung: magz barrawasser

mit: eva messmer

fotos: jan schenk/ picturex.net