10. 12.

meine couchsurfing-gastgeberin und ich haben ein freundliches „und was machst du so?“ gespräch:

sie: und? was machst du so?

ich: ich bin theaterregisseurin.

sie: oh, das ist ja aussergewöhnlich!

ich: und du?

sie: ich arbeite im vertrieb für italienische wurstwaren.

ich: oh, das ist ja… aussergewöhnlich… und dein mann?

sie: der baut und programmiert automatische schiebetüren.

ich: oh, das… ist ja…bestimmt auch interessant.

„wirklich? damit kann man zufrieden einen arbeitsalltag verbringen?“ steht uns ins jeweilige gesicht geschrieben. wir beäugen uns in freundlich verwirrter verwunderung.

8. 12.

„biberrevier! gefahr durch umstürzende bäume!“ warnt mich ein schild am wegesrand. ich gehe trotzdem weiter. leben am limit!

3. 12.

ist es denn die möglichkeit…? darf man denn jetzt gar nix mehr? danke merkel! oder greta! oder welche hexe auch immer dahinter steckt!

1. 12.

auf geht’s! oh du fröhlich, noch 24 mal schlafen bis… und so weiter. manche wünschen sich genau so einen knopf in der mitte.

30. 11.

ein rästel: welches sprichwort siehst du auf diesem bild?

zu gewinnen gibt es einen glühwein oder kinderpunsch. je nach geschmack.

20.11.

während ich für mich eine zugverbindung nachgucke sehe ich eine fahrplanmeldung für eine andere verbindung auf der bahn-homepage:

“ 130 minuten umstiegszeit. der anschluss ist vorraussichtlich erreichbar.“

ich begrüße es, dass die bahn anfängt realistisch zu planen.

14. 11.

hier mein aktuelles highlight aus der sammlung der unsinnigen emoticon-benutzung, über die ich mich an dieser stelle ja schon ausgelassen habe.

….auf einem feuerlöscher? ernsthaft?! damit ich grinse beim löschen oder was???

13. 11.

ich (zum zugchef des ICEs) : entschuldigen sie, ich möchte nach potsdam. können sie mir sagen ob es wegen der verspätung sinnvoll ist, schon in spandau umzusteigen?

er: das weiß ich nicht. ich bin kein berliner.