10. 9.

natürlich weiß ich, dass es das lager moria gibt. natürlich weiß ich, dass dort seit langem viele menschen unter unwürdigen bedingungen leben müssen. natürlich weiß ich, dass der brand dort für 12.000 menschen eine katastrophe sondergleichen bedeutet.

wirklich besorgt und aufmerksam bin ich aber erst seitdem eine freundin dort als helferin arbeitet.

9. 9.

mittagspause in einem langen probentag: meine aktuelle mitbewohnerin und inszenierungsmitarbeiterin sagt „ich mach jetzt ein 20-minuten-yogavideo zur schulter- und nackenentspannung“. ich denke „gute idee: ich mache auch sowas!“, lege mich aufs bett und stelle eine 20-minuten-folge einer hohlen sitcom an: augen- und gehirnentspannung.

4. 9.

in den ICEs gibt es seit lockerung der pandemie-einschränkungen angenehm duftende rosenseife zum hände waschen.

…die kleinen freuden des wieder viel unterwegs seins…

31. 8.

ich habe nicht viel zeit, will aber trotzdem noch duschen. „kein problem!“ denke ich und flitze ins bad. wasser aufdrehen, einseifen und – …. nach vielen langen minuten in der angenehmen wärme stelle ich fest: ich stehe schon ziemlich lang unter dusche, ich bewege mich dabei bloß ganz schnell. ich muss mich ja schließlich beeilen.

11. 8.

beim sport machen schaue ich in den spiegel und ertappe mich dabei allen ernstes zu denken: „hm, blöd. meine armmuskeln am linken oberarm sind nicht so ausgeprägt wie am rechten.“

….na wenn ich keine größeren probleme habe…